Schilys unertraegliche Einseitigkeit

von G.Lange » Freitag, 24. Dezember 2004




Dr. Izzeddin Musa Am Bonner Graben 19
Tel.: (0228) 184 78 95 53343 Wachtberg
Fax: (0228) 184 78 96 XXXX@XXXXX.COM

Wachtberg, 22.12.2004



Herrn
Bundeskanzler
Gerhard Schröder

11012 Berlin



BM Otto Schily im ZDF am Samstag abend, 18.12.2004 -
Sendung "Ein Herz für Kinder"


Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
Lieber Genosse Gerhard Schröder,

am Samstag Abend habe ich Deinen Innenminister Otto Schily bei Thomas
Gottschalk gesehen und war hell auf entsetzt über dessen einseitig
propagandistischer Stellungnahme für Israel. Als Deutsch-Palästinenser
finde ich diese Haltung unerträglich. Diese Einseitigkeit hat nach
der Rechtfertigung der Apartheid-Mauer durch Schily, bei seinem
letzten Israel-Besuch, und nun seine Haltung bei der Samstag-Sendung,
das Fass zum Überlaufen gebracht. Seine einseitige und voreingenommene
Parteinahme, ohne jegliche Differenzierung ist inakzeptabel. Vom
Minister Schily hörte ich kein Wort zu den über 500 ermordeten
Kindern durch die Sharon-Regierung. Kein Wort zum Staatsterror
Israels. Kein Wort zur illegalen Landnahme, wobei Israel versucht, in
einer Art Salami-Taktik also schon seit 1948, möglichst viel Land von
den Palästinensern zu erbeuten und viel Einfluss über sie auszuüben.
Kein Wort zu den fliegenden Hinrichtungskommandos. Kein Wort zur
völkerrechts-widrigen Besetzung Palästinas. Der Minister will
anscheinend auch ignorieren, was seit Ende 2000 im Nahen Osten vor
sich geht. Was wollte der Kriegsverbrecher Sharon (Jenin, Sabra und
Shatila) anderes damit erreichen, dass er mit einem riesigen Sicher-
heitsaufgebot den für Muslime vorgesehenen Tempelberg demonstrativ
besuchte, als gezielt einen neuen Volksaufstand der Palästinenser zu
provozieren? Soll Schily den rechtsextremen Rand abdecken? Bundes-
minister Schily hat sich ohnehin schon durch eine ruhmreiche Ein-
seitigkeit mit seinem antidemokratischen, diskriminierenden und
beleidigenden wie aufhetzerischen Angriff auf den Islam, als er ihn
öffentlich als "Irrglaube" bezeichnete, hervorgetan. Es reicht mir.
Als Amtsperson sind seine Einseitigkeit für Israel sowie die öffent-
lichen Äußerungen gegen hier lebende Minderheiten völlig inakzeptabel.

Sozial-demokratisch sind sie nicht. Ich meine, Sozialdemokraten
dürften nicht als Sammelbecken für ein fanatisches rechtsgerichtetes
Gedankengut sein. Ich bin mir nicht mehr so sicher, dass ich unter
demselben politischen Dach mit dem Minister Otto Schily verweilen
kann. Das ist unerträglich. Ich werde mir daher einen Austritt aus
der Partei ernsthaft erwägen, sollte Otto Schily, in seiner Eigen-
schaft als deutscher Innenminister, sich nicht mäßigen und um Aus-
gewogenheit bemüht sein.

Es ist der Bundesregierung nicht entgangen, dass der Internationale
Gerichtshof am 09. Juli die Apartheid-Mauer als völkerrechtswidrig
verurteilte und den Abriss forderte. Auch von der UNO ist sie im
selben Monat als solche verurteilt worden. Wie kann ein Innenminister,
dem die Achtung des Rechts höchstes Prinzip sein sollte, so eklatant
dagegen verstoßen? Israel hat seit seiner Gründung bis heute das
Völkerrecht mit Füssen getreten, und dies wurde von den USA immer
gedeckt. Heute missachten und verspotten die USA selbst das Völker-
recht. Deine Haltung gegen den völkerrechts-widrigen Angriffskrieg
und die kriminellen Machenschaften der Bush-Regierung hat höchste
Anerkennung verdient. Leider muss ich feststellen, dass Deine
Regierung, insbesondere Deine Außen- und Innenminister schon zu
anderen Ufern aufgebrochen sind. Bundesminister Schily hat sich doch
mit seinem US-Kollegen Ashcroft prächtig verstanden, der von rechts-
staatlichen Prinzipien auch nichts gehalten hat.

Zum Schluss möchte ich noch einmal wiederholen, dass ich wegen dieses
autoritären Charakters meinen Austritt aus der SPD ernsthaft erwäge,
eben weil sie mir unter diesen Umständen keine politische Heimat mehr
bieten kann.

Für die Feiertage wünsche ich Dir und Deiner Familie ein gesegnetes
Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr, vor allem Gesundheit,
Erfolg, Glück und Frieden.

Mit solidarischen Grüßen


Nachrichtlich an:
Parteivorsitzender der SPD Franz Müntefering
Vorsitzende SPD-Ortsverein Wachtberg
Einige SPD-MdB's
Diplomatische Vertretungen islamisch-arabischer Staaten
Diverse Medien und Presseorgane
u.a.m.

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Dr. Izzeddin Musa Am Bonner Graben 19
Tel.: (0228) 184 78 95 53343 Wachtberg
Fax: (0228) 184 78 96 XXXX@XXXXX.COM

Wachtberg, 22.12.2004



Zweites Deutsches Fernsehen
Herrn Intendant Markus Schächter
Herrn Chefredakteur Kai Dieckmann
T e l e f a x


BM Schily bei der Sendung "Ein Herz für Kinder" mit Thomas
Gottschalk, 18.12.2004


Sehr geehrter Herr Intendant,
sehr geehrter Herr Chefredakteur,

am Samstag Abend habe ich Thomas Gottschalk "Ein Herz für Kinder"
gesehen und war hell auf entsetzt über die einseitig propagandistische
Stellungnahme von Innenminister Otto Schily für Israel. Wie schon
regelmäßig geschehen, sollen die Verfehlungen und Verbrechen Israels
auch heute durch eine gezielte Manipulation der Wahrheit verharmlost
oder sogar vertuscht werden. Gottschalk fiel dazu natürlich nichts
ein. Als Deutsch-Palästinenser finde ich diese Haltung des Ministers
unverantwortlich und unerträglich. Es wurde keine Frage gestellt,
wo dieses Attentat stattgefunden hat. War es vielleicht sogar eine
Siedlerfamilie, die illegal in den besetzten Gebieten lebt und den
Palästinensern das Leben zur Hölle macht? Die Schuldfrage dürfte
hier leicht zu beantworten sein. Der Moderator war einfach rat-
und sprachlos. Fallen ihm doch sonst immer sexistische Sprüche ein.
Dieses Mal kein Wort zu den über 500 ermordeten Kindern durch die
Sharon-Regierung. Kein Wort zu den nachgewiesenen Kriegsverbrechen
Sharons in Jenin. Kein Wort zum Staatsterror Israels. Kein Wort zu
den fliegenden Hinrichtungskommandos. Kein Wort zur illegalen Land-
nahme, wobei Israel in einer Art Salami-Taktik also schon seit 1948,
möglichst viel Land von den Palästinensern zu erbeuten und viel
Einfluss über sie auszuüben. Kein Wort zur völkerrechtswidrigen
Besetzung Palästinas. Der Minister will anscheinend auch ignorieren,
was seit Ende 2000 im Nahen Osten vor sich geht. Was wollte der
Kriegsverbrecher Sharon (Jenin, Sabra und Shatila) anderes damit
erreichen, dass er mit einem riesigen Sicherheitsaufgebot den für
Muslime vorgesehenen Tempelberg demonstrativ besuchte, als gezielt
einen neuen Volksaufstand der Palästinenser zu provozieren?

Die Einseitigkeit des Ministers ist zu unerträglich. Auch die
"Hand-in-Hand-Schule" wurde nicht adäquat vorgestellt. Auf diese
Schule gehen nur israelische Staatsbürger. Die Hälfte sind zwar
Palästinenser, aber sie sind Israelis. Es wäre angebracht gewesen,
auf die zahlreichen Diskriminierungen seitens Israels gegenüber
seinen arabischen Staatsbürgern hinzuweisen. Aber Aufklärung war
wohl nicht angesagt. Propaganda war angesagt. Schade, es wurde
wieder einmal eine Chance zur Aufklärung über diesen tragischen
Konflikt (bewusst?) versäumt. Hat nicht Ihr Sender eine Pflicht
zur objektiven Berichterstattung? Werden Sie nicht aus Steuer-
geldern finanziert?

Mit freundlichen Grüßen





Re: Schilys unertraegliche Einseitigkeit

von Florian Grube » Freitag, 24. Dezember 2004






Wen interessiert ein Palästinensischer Kommunist? Hat dir jemand gesagt,
dass sich niemand für deinen Schwachsinn interessiert?

--
MfG

Florian Grube



Re: Schilys unertraegliche Einseitigkeit

von Annette Winther » Freitag, 24. Dezember 2004






Das war klar, das du bei diesem Thema wieder auftauchst.
Nichts zum Thema beizutragen aber rumblöcken. Fehlt nur noch dein
Lieblingsspruch: "Hat dir wirklich keiner gesagt, daß du ein Asozialer
bist?"
Ich halte dagegen und frage: "Nimmt dich eigentlich noch jemand für voll?"



Re: Schilys unertraegliche Einseitigkeit

von Rainer Hamprecht » Freitag, 24. Dezember 2004







Für "Voll" halte ich den schon.

Rainer
--
Jetzt sind wir zwar den Führer los,
doch leider auch recht führungslos.



Re: Schilys unertraegliche Einseitigkeit

von Annette Winther » Freitag, 24. Dezember 2004






Ja, voll banal :)



Re: Schilys unertraegliche Einseitigkeit

von Paula Kahl » Freitag, 24. Dezember 2004







Sharon ermordet Jugendliche des Judenstaates? Nicht wirklich oder? Es
sei denn er schickt sie ins Feld.



Re: Schilys unertraegliche Einseitigkeit

von donron » Freitag, 24. Dezember 2004



X-No-Archive: Yes



Wenn Schily einseitig wäre, müssten wir uns DAS in D nicht anhören.....




Re: Schilys unertraegliche Einseitigkeit

von Panzerschaffer » Freitag, 24. Dezember 2004






anhören.....

Jepp.
Solche Hetzer gehoeren ausgewiesen oder eingesperrt.

BTW, mit dem Hetzbrief Musas wurde mal wieder bewiesen, dass der
hiesige Antisemitismus in ALLEN Parteien vertreten ist und nur selten
so gut wie in der FDP aufgearbeitet wird.

Nach dem Hetzbrief Musas muesste dieser aus der SPD rausfliegen.

Shalom,
Frank Schaffer
!___
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)>X<( http://come.to/promillo (oooooooo)
/^\ We will not falter, we will not fail!




Re: Schilys unertraegliche Einseitigkeit

von Panzerschaffer » Freitag, 24. Dezember 2004





Thomas
Deutsch-Palästinenser


einseitig?
Schily hat erkannt, dass nicht Israel des Problem ist, sondern dass
blutgierige Pa-Pistoleros und Islamfaschisten die allein Schuldigen
fuer die Situation im nahen Osten sind.


Samstag-Sendung,
voreingenommene


der Sicherheitszaun hat mit Apartheid nichts zu tun.
er ist nur die Antwort auf die Anschlaege, die Musas Kumpane beinah
tagtaeglich veruebten und er scheint zu helfen, denn der Terror nahm
ab.



Warum sollte Schily Luegenmaerchen der PA-Propaganda kommentieren?


in


Warum sollte Schily die PA-Legende vom juedischen Landraub
kommentieren?


von
auszuüben.


der Autor des hetzbriefes stellt sich mit der Kindermordlegende und der
Landraublegende ausserhalb dessen, was durh das Recht auf freie
Meinungsaeusserung noch gedeckt ist und betreibt Stuermerreife
volksverhetzung.




Wer soll das sein, dieses fliegende Hinrichtungskommando? da fallen mir
nur die Banden der PA ein, die, wenn sie nicht gerade Israelis
ermorden, ihre eigenen PA-Insasen foltern, einsperren und abschlachten,
weil diese nicht dem Islamfaschismus anhaegnen.



....die schon laengst Geschichte sein koennte, wenn die Islamfaschos der
PA nicht auf Krieg gesetzt haetten.


Sicher-


Angesichts solcher Aeusserungen sollte der Genosse Schroeder sich
schleunigst vom Genossen Musa trennen, wenn die SPD nicht einen eigenen
Hohmannfall bekommen will.


zu


Die Legende vom Besuch Sharons auf dem Tempelberg der ISRAELISCHEN
Stadt Jerusalem als Ausloeser der terroritifada ist laengst widerlegt,
warum sollte Schily sich mit dieser PA-Propagandaluege befassen?


mir.


Schoen.
Dann tritt doch aus der SPD aus und geh zu den REPs opder der DVU.


öffent-
inakzeptabel.

???




Stimmt. Schilys Aeusserungen sind nicht sozialdemokratisch sondern
RICHTIG!


rechtsgerichtetes

Warum ist der Hetzbriefschreiber dann augenscheinlich noch drin und hat
nicht laengst in eine Partei gewechselt, in der man antisemitische
Hetze ungestoert praktizieren kann?


Aus-


Und ich hoffe fuer die politische Hygiene, dass der Kanzlerdarsteller
ausnahmsweise mal das richtige macht und Musa aus der Partei schmeisst.


Innenminister,
eklatant


Das "Recht" (speziell das "Recht", was die UNO zusammenpalavert) hat
gegenueber dem LBEN der israelischen Zivilisten zurueckzustehen. Der
Sicherheitszaun ist Selbstverteidigung und nur deswegen notwendig, weil
Fanatiker wie Musa eine zweite Endloesung wollen.




Israel hat von der Gruendung bis heute ALLEIN gegen einen
eliminatorischen Antisemitismus gekaempft, bei dem das Ziel seiner
Gegner nichts anderes als seine vollkommene Vernichtung war.
Besser so, als sich auf die UNO zu verlassen.
Srebrenica und diverse afrikanische Voelkermorde zeigen, was das
heisst.





Nach Hohmann und Mullahmann der naechste Skandal?
Mal sehen. Wenn dieses Subjekt weiter in der SPD bleiben darf, dann ist
etwas faul im Staate tOitschland.

Shalom,
Frank Schaffer
!___
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Re: Schilys unertraegliche Einseitigkeit

von Annette Winther » Freitag, 24. Dezember 2004







Wenn er rausfliegen sollte, dann wären endgültig alle Schranken
gefallen, die, die Kritik an den - von der UNO dokumentierten und
verurteilten - Verbrechen Israels mit plumpem Antisemitismus
gleichsetzen wollen.
Dann wäre wirklich was faul in diesem Land!

--
Denken macht boese, Glauben macht den Gutmensch.
Carla Schneider in d.a.s.v



Re: Schilys unertraegliche Einseitigkeit

von Florian Grube » Samstag, 25. Dezember 2004






Für mich ist es eine Frechheit, den Bundeskanzler mit "Genosse"
anzureden. Dieses Recht haben nur Leute mit SPD-Parteibuch. Daher
vermute ich, dass sich die SPD sehr schnell deiner entledigen wird.
Solche Leute wie du sind in der Politik schädlich für alle, auch die
Unbeteiligten.

--
MfG

Florian Grube



Re: Schilys unertraegliche Einseitigkeit

von Annette Winther » Samstag, 25. Dezember 2004






du irrst, in der SPD redet man sich mit "Genosse Vorname" an, von ganz
unten bis ganz oben. Das ist wie in der Gesammtschule, wo Schüler die
Lehrer duzen.

selbst an Weihnachten findest du keinen Frieden?

Schade, das wir nicht wetten könne, ich bin sicher, er bleibt.

warum, was hat er getan? Ist er "asozial"?


--
Denken macht boese, Glauben macht den Gutmensch.
Carla Schneider in d.a.s.v



Re: Schilys unertraegliche Einseitigkeit

von Klaus-Peter Studer » Samstag, 25. Dezember 2004




"Florian Grube" < XXXX@XXXXX.COM >


Seit wann ist Meinungsvielfalt schädlich?
Du mußt, genauso wenig wie ich, seine Ansichten
teilen. Schädlich ist es eher, wenn man versucht,
so Du es machst, andersdenkende zum
Schweigen zu bringen.

Klaus





Re: Schilys unertraegliche Einseitigkeit

von G.Lange » Samstag, 25. Dezember 2004



>


Schily ein geistiger Brandstifter?


Wieder Brandstiftung in einer Moschee

Ein Mitglied der muslimischen Gemeinde betrachtet am Donnerstag
im Taunusort Usingen die Schäden im ausgebrannten Gebetsraum der
Ahmadiyya-Moschee "Bait-Ul-Huda" (Haus des Rechten Weges). Das
Feuer, das einen Sachschaden von rund 50.000 Euro verursachte, war
am frühen Donnerstagmorgen ausgebrochen. Die Polizei geht von Brand-
stiftung aus. In der Nacht zum Mittwoch war in Baden-Württemberg
ein Schuss auf auf eine Moschee abgegeben worden. Im November hatte
es in Sinsheim einen Brandanschlag auf eine Moschee gegeben.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl
Lehmann, verurteilte die Taten. Solche Gewaltakte widersprächen
fundamentalen Normen gesellschaftlichen Zusammenlebens und der
Religionsfreiheit. Der türkische Botschafter in Deutschland,
Mehmet Ali Irtemcelik, nannte die Anschläge "gefährliche Funken",
die allen vernünftigen Menschen "Anlass zu ernsthaftem Nachdenken
geben sollten".

Berliner Zeitung, v. Freitag, 24. Dezember 2004
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/407043.html













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